Wir stellen uns vor

Das Kulturausbesserungswerk (KAW) ist ein selbstverwaltetes, 'non-profit'-Zentrum in Leverkusen. Über unser politisches Selbstverständnis könnt ihr »HIER mehr erfahren.

Wer Veranstaltungsrückblicke, Presseartikel, Fotos und Texte über das KAW sucht, wird im »ARCHIV fündig.

Die einzelnen Veranstaltungsgruppen und NutzerInnengruppen stellen sich »HIER vor.

Für Infos über Räumlichkeiten, Angebot, Mitmachen, Vermietung, Förderverein und Struktur des KAW erfahrt ihr alles Wissenswerte in unseren nun folgenden Infos/Selbstdarstellung.

Wem auch das alles nicht weiterhilft, empfehlen wir den direkten »KONTAKT.

Selbstdarstellung

Das KAW befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Bahnausbesserungswerkes in Leverkusen-Opladen. Es besteht aus einem Haus mit Büro-, Gemeinschaftsräumen sowie dem Café im Erdgeschoss und einer Veranstaltungshalle mit Platz für 300 Personen.

Das Angebot und das Konzept

Das Veranstaltungsangebot richtet sich an alle Menschen von jung bis alt, gleich welcher Nation, Religion, Geschlecht oder sexuellen Ausrichtung sie angehören.
Der an Kleinkunst interessierte „Mittvierziger“ soll sich in dem Kulturprogramm ebenso wie die für Punkmusik begeisterten Jugendlichen wieder finden. Die große Offenheit und Heterogenität des Veranstaltungsspektrums, wird durch unser aktivierendes Konzept sichergestellt. Bei uns plant nicht ein(e) KulturmanagerIn das gesamte Programm, sondern viele einzelne Gruppen und Einzelpersonen organisieren die Veranstaltungen, die sie selber interessant finden. Wir versuchen neue Leute, die daran interessiert sind Veranstaltungen -gleich welcher Art- zu organisieren, so gut es geht in das Zentrum zu integrieren oder es zumindest zu ermöglichen, dass auch von externen Leuten einzelne Veranstaltungen durchgeführt werden können. Das können wir nicht immer garantieren und generell erwarten wir von VeranstalterInnen bei uns ein ähnliches Maß an Engagement bei ihren Veranstaltungen. Das heißt u.a., dass selber der Putzmob geschwungen und Kassen- und Thekendienst gemacht wird. Wir verstehen uns in diesem Sinne nicht als klassischer (Kultur-) dienstleister, sondern möchten einen Freiraum geben für kreative Ideen und eigene Aktivität. Wir zeigen seit vielen Jahren, Monat für Monat, dass es möglich ist, dies auch neben Beruf, Schule oder Studium zu vollbringen. Aber keine(r) sagt, dass es einfach wäre!

Damit ihr euch vorstellen könnt, was für Veranstaltungen so im KAW stattfinden, hier einige Nutzungen:

• Theater, Kabarett, Kleinkunst, Lesungen

• Konzerte, Partys, Tanzabende, Musicals

• Ausstellungen

• Kneipe

• Beratungsstelle und Büros für soziale und kulturelle Initiativen

• Seminare, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops, Sprachkurse

• Filmvorführungen


Struktur und Selbsterwaltung

Das KAW besteht aus mehreren Veranstaltungsgruppen und Einzelpersonen. Diese NutzerInnen des KAW treffen sich jeden zweiten Montag und letzten Donnerstag im Monat zum Plenum, dem höchsten Entscheidungsgremium des Zentrums. Das Plenum steht auch allen Gästen offen – Mehr Infos zum Plenum »HIER.

Neben den Aufgaben bei öffentlichen Veranstaltungen gehören auch Aktivitäten zum Betrieb eines autonomen Zentrums, die nicht so sichtbar sind, unpopulärer, aber um so wichtiger.

Anstehende Aufgaben werden im Plenum verteilt und aus dem Plenum gehen Arbeitsgruppen hervor, die sich ständig neu -nach Interesse- zusammensetzen. Kontinuierlich arbeiten Leute in den AG´s Presse, Finanzen, Hausmeisterei und Bau-, sowie Veranstaltungskoordination. Mehr Informationen zu den Arbeitsgruppen könnt ihr »HIER nachlesen.

Die Veranstaltungsgruppen des Hauses sind bunt zusammen gewürfelte Haufen von Menschen, die meist bestimmte (sub)kulturelle Schwerpunkte haben, bei den einen ist es Weltmusik, bei den anderen Punkrock oder anderes. Die meisten Veranstaltungsgruppen freuen sich über neue MitstreiterInnen. Mehr Infos zu den einzelnen Veranstaltungsgruppen findet ihr »HIER.

Als assoziierte Gruppen, bezeichnen wir all jene Gruppen, die das KAW nur partiell nutzen, z.B. für nur monatliche Versammlungen, und die keine Aufgaben/Verantwortung für das KAW übernehmen.

Alle diese Gruppen (außer „Assoziierte Gruppen“) und Einzelpersonen haben sich formalrechtlich in dem Förder-und Trägerverein freie Jugend-und Kulturzentren Leverkusen e.V. zusammengeschlossen. Der Verein kann auf eine lebhafte Geschichte zurückblicken, die Mitte der 1970er Jahre begann und von der das KAW nur ein Kapitel darstellt. Mehr Infos zur Geschichte des Vereins findet ihr »HIER.

Der Verein ist seit 1976 als gemeinnütziger Verein in das Vereinsregister eingetragen und seit 1986 anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Spenden an den Verein werden für den Betrieb des Hauses aufgewendet und können mit einer Spendenbescheinigung quittiert werden. Mehr Infos zu Spenden gibt es »HIER.

Finanzierung

Das KAW bekommt keinerlei institutionelle Förderung von Stadt, Bezirksregierung, Land, Bund oder EU. Lediglich für größere Veranstaltungsprojekte und innovative Konzepte erhält das KAW gelegentlich Projektmittel – sowie für den von 2008 bis 2010 getätigten Hallenumbau. Als Kosten fallen trotz rein ehrenamtlichen Engagement viele Posten an: Energiekosten, Nebenkosten, Versicherungsbeiträge, Steuern, GEMA und andere Gebühren muss das KAW monatlich aufbringen. Die Finanzierung des KAW steht dabei auf drei Säulen: 1. Die Summe, die unsere Fördermitglieder uns jeden Monat überweisen und Einzelspenden. 2. Die Einnahmen aus Getränken und Veranstaltungen und 3. die bereits angesprochenen Projektmittel.

Da es zu unserem »Selbstverständnis gehört, dass Veranstaltungen und Getränke preiswert angeboten werden, um möglichst Vielen den Zugang zu Kultur und Freizeitmöglichkeiten anzubieten, sind unsere Gewinne aus Veranstaltungen relativ gering. Um so wichtiger ist es für uns, dass die, die von unserem Konzept überzeugt sind, Fördermitglieder werden.

Vermietung

Wir haben bereits dargestellt, dass es erwünscht ist, wenn ihr selber öffentliche Veranstaltungen im KAW organisiert. In der Vergangenheit haben wir erlebt, dass das KAW lediglich für private Feiern angefragt wird. Das KAW ist als politisches Projekt ein Mitmach-Zentrum und ein Experimentierfeld aber kein reiner Party-Schuppen. Daher haben wir im April 2012 beschlossen, dass keine Privatparties mehr möglich sind. Bitte seht von weiteren Anfragen ab.


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